Auf der Leipziger Buchmesse wurden die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 verkündet.
Bei diesem Preis gibt es jedes Jahr sechs Kategorien: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch, Preis der Jugendjury und einen Sonderpreis. Der Sonderpreis wird abwechselnd in verschiedenen Kategorien (neue Autor:innen, neue Illustrator:innen oder neue Übersetzer:innen) vergeben. Dieses Jahr werden besondere neue Autor:innen prämiert.
Über den Deutsche Jugendliteraturpreis kann ich nicht schreiben ohne die dazugehörigen Preisverdächtig Seminare zu erwähnen. In den Seminaren werden Konzepte für die nominierten Bücher vorgestellt. Die Seminare finden drei Mal statt: je einmal in Dresden, Siegburg und München. Die Daten und Dozentinnen findet ihr auf der Webseite des Arbeitskreis Jugendliteratur. Bei der Herbstakademie der AfL wurden im vergangenen Jahr ausgewählte Praxistipps der Preisverdächtig Seminare der vergangenen zehn Jahre vorgestellt. Im Dezember habe ich über den Tag und auch die Seminare berichtet. Das Praxisseminar ist anerkannt für die Weiterbildung Lese- und Literaturpädagogik.
Und hier kommen die diesjährigen Nominierungen.
Bilderbuch
- „Ist okay“ von Ye Guo (Text und Illustration), Mine Hawel (Übersetzung)
- „Ganz am Anfang war der Ball“ von Will Gmehling (Text), Antje Damm (Illustration)
- „Hört mal! Brülle-Post-Leporello “ von Rike Drust (Text), Nele Palmtag (Illustration)
- „Kuddelmuddel“ von Karen Hottois (Text), Vincent Pianina (Illustration), Hinrich Schmidt-Henkel (Übersetzung)
- „Hier kommt ein T-Rex vor. Und das ist erst der Anfang!“ von Julie Douine (Text), Noémie Favart (Illustration), Anja Kootz (Übersetzung)
- „Carp City. Die Stadt des tanzenden Karpfens“ von Aleksandra Mizielińska (Text), Daniel Mizieliński (Text), Aleksandra Mizielińska (Illustration), Daniel Mizieliński (Illustration), Hannah Gemmel (Übersetzung)
Kinderbuch
- „Der Zahn“ von Ayşe Klinge (Text und Illustration)
- „Inseltage mit Rosa“ von Mareike Krügel (Text), Anna Schilling (Illustration)
- „Keine Party ist auch keine Lösung“ von Anna Maria Praßler (Text), Theresa Strozyk (Illustration)
- „Der Sternsee“ von Will Gmehling (Text), Jens Rassmus (Illustration)
- „Birdie. Eine Freundschaftsgeschichte“ von J.P. Rose (Text), Jessika Komina (Übersetzung), Sandra Knuffinke (Übersetzung)
- „Wanda“ von Annika Scheffel (Text)
Jugendbuch
- „Das falsche Leben“ von Maja Nielsen (Text)
- „Stell dir vor! Comics über die Nachkriegszeit“ von Julia Zejn (Text), Melanie Garanin (Text), Mikael Ross (Text), Tobi Dahmen (Text), Volker Schmitt (Text), Julia Bernhard (Illustration), Julia Zejn (Illustration), Melanie Garanin (Illustration), Mikael Ross (Illustration), Tobi Dahmen (Illustration), Jakob Hoffmann (Herausgeberschaft), Philipp Abresch (Herausgeberschaft), Tobi Dahmen (Herausgeberschaft)
- „Badjens“ von Delphine Minoui (Text), Astrid Bührle-Gallet (Übersetzung)
- „The Bitter Side of Sweet“ von Tara Sullivan (Text), Jessika Komina (Übersetzung), Sandra Knuffinke (Übersetzung)
- „Stromlinien“ von Rebekka Frank (Text)
- „Lebensborn. Was meine Familie mit der NS-Rassenpolitik zu tun hat“ von Isabelle Maroger (Text), Isabelle Maroger (Illustration), Silv Bannenberg (Übersetzung)
Sachbuch
- „Was tun, wenn … Kleine Hilfe bei großen Katastrophen“ von Laura Momo Aufderhaar (Text und llustration), Verena Hochleitner (Text und Illustration)
- „Regenwurm und Anakonda. Was Tiere über sich erzählen“ von Bibi Dumon Tak (Text), Annemarie van Haeringen (Illustration), Meike Blatnik (Übersetzung)
- „Wenn Gefühle aus der Reihe tanzen. Von psychischen Erkrankungen, Wutvulkanen und Therapiehunden“ von Lena Steffinger (Text und Illustration)
- „Unser Schmerz ist unsere Kraft. Neonazis haben unsere Väter ermordet“ von Christine Werner (Text), Gamze Kubaşık (Text), Semiya Şimşek (Text)
- „Die große Verdrängung“ von Roberto Grossi (Text und Illustration), Myriam Alfano (Übersetzung)
- „Schweigen“ von Birgit Weyhe (Text und Illustration)
Preis der Jugendjury
- „Louder Than Hunger“ von John Schu (Text), Maren Illinger (Übersetzung)
- „Mama, bitte lern Deutsch. Unser Eingliederungsversuch in eine geschlossene Gesellschaft“ von Tahsim Durgun (Text)
- „Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann (Text)
- „Please unfollow“ von Basma Hallak (Text)
- „Badjens“ von Delphine Minoui (Text), Astrid Bührle-Gallet (Übersetzung)
- „The Bitter Side of Sweet“ von Tara Sullivan (Text), Jessika Komina (Übersetzung), Sandra Knuffinke (Übersetzung)
Sonderpreis für neue Talente Autor:innen
- Jona Manow für das Buch „Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen“
- Franziska Hörner für das Buch „Und mir bleibt der hässliche Hund“
- Kurt Prödel für das Buch „Klapper“
