Spielfiguren aus Holz stehen nebeneinander vor einer schwarzen Wand in Tafeloptik. Über den Figuren sind kleine Sprechblasen mit jeweils drei Punkten drinnen.

Ein Bericht von Imke Fischbeck

Das zweite Austauschforum der AGSBB fand im Elterncafé der Eduard-Mörike-Grundschule statt. Als Gastgeberin hatte Svenja Claussen sogar eine leckere Quiche gebacken, auf der Tischmitte stand außerdem ein bisschen Obst und Wasser. Vom gegenüberliegenden Hertzberg-Platz wehte ab und an ein bisschen Musik herein – Spätsommer!

Zwar konnten die Gäste die eigentliche Schulbibliothek nicht in Augenschein nehmen, dafür sorgte der runde Tisch gleich für eine gelöste und konzentrierte Atmosphäre. Die etwa 10 Teilnehmenden stellten sich nach und nach vor und es zeigte sich, dass auch diesmal langjährige “Profis” die Fragen von Gästen, die zum ersten Mal den Weg zu uns gefunden haben, kompetent beantworten konnten. Wie schon beim ersten Mal konnten alle Teilnehmenden bereits aus der Vorstellungsrunde spannende Eindrücke und Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen. 

Als Schwerpunkt stellten sich zwei Themen heraus: Die praktische Frage nach einer guten Software für Schulbibliotheken konnte Frau Thoms von der Koordinierungsstelle für Schulbibliotheken gleich selbst beantworten. Sie beschrieb, nach welchen Kriterien sie die kostenfreie OpenSource Software “Koha” nach und nach in die Schulbibliotheken bringt und warb um Geduld. Im Moment sind zwei Schulen im Bezirk Neukölln dran, nach und nach wird sie sich weiteren Bezirken zuwenden. Frau Thoms wird auch beim nächsten Austauschforum am 9.12. wieder mit dabei sein.

Das zweite Thema betraf die Einstellungspraxis bei den neu geschaffenen Stellen für Medienpädagog:innen. Zwei Teilnehmende berichteten, dass ihnen trotz langjähriger, intensiver und gut dokumentierter Arbeit für Schulbibliotheken – öfter bisher von externen Trägern finanziert, die sich nun zurückziehen – bei Vertragsabschluss nur die Einstufung als Berufsanfänger:in angeboten wurde. Damit verliert die eigentlich attraktive Möglichkeit einer Festanstellung deutlich an Attraktivität. Dieses Problem nehmen wir mit in unsere Vereinsarbeit!