Plakat zum Event Berliner Bücherrausch.

Ein Bericht von Imke Fischbeck

Die “Spreeautoren”, die aus der Gruppe  “KJL” (Kinder-und Jugendliteratur) hervorgegangen sind, setzen sich als Autor:innen und Illustrator:innen aus dem Berliner Raum für die bessere Sichtbarkeit und Anerkennung von Kinder- und Jugendliteratur ein.

Martin Muser steht vor einem großen Bildschirm, auf dem das Spreeautoren-Logo zu sehen ist.

Mit der Organisation des ersten Berliner Bücherrauschs am 23. September 2026 im Pop-Up-Saal der AGB haben sie voll ins Schwarze getroffen: 10 Berliner Autorinnen und Autoren lasen vor etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörern aus Bibliotheken und Schulen aus ihren neuesten Büchern vor und zeigten anschaulich, wie eine Lesung oder Workshop  in der Schule oder Bibliothek ablaufen könnte. Alle waren tolle Vorleser:innen!

Der Schwerpunkt lag bei Büchern für Kinder im Grundschulalter und es gab viel zu lachen und zu staunen. Das Spektrum reichte von Graphic Novels für verschiedene Altersgruppen von Klasse 1 bis 5  über die sprachsensible Neuillustration von Märchen als Schattenspiel. Eine multimediale Lesung führte ins alte Rom, Ferienerlebnisse – mit viel Witz und mit unbefangenem Blick erzählt – warfen einen Blick ins Prepper-Milieu im brandenburgischen Umland oder  in ein Nonnenkloster, in dem die Protagonistin gezwungenermaßen eine Mutter-Kind-Kur mitmachen muss. Wir waren auch verblüfft, wie poetisch und witzig man über das Thema “Steine” informieren kann!


Rund um die Lesungen war Zeit, an zahlreichen Tischen auch mit weiteren Autor.innen ins Gespräch zu kommen und in ihren Büchern zu blättern. Mit ihrem “Lesungsfinder” haben die “Spreeautoren” darüber hinaus ein tolles Werkzeug geschaffen, um das passende Buch und die passende Veranstaltung für die eigene Schule oder Bibliothek zu finden:
www.spreeautoren.de/lesungen-workshops.

Im nächsten Jahr soll es eine Fortsetzung der äußerst gelungenen Veranstaltung geben, dann für etwas ältere jugendliche Leserinnen und Leser.